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bis 1 m |
1 m |
1 m |
1,5 m |
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Der schwarz- weiß- rote Boden entstand dort im Schwarzwald, wo der hohe Niederschlag nicht abfließen kann und der Boden so fast das ganze Jahr nass ist.
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Kann der Regen gut versickern, kommen im Schwarzwald auch schwarz- braun- weiße Böden vor:
SCHWARZ durch den vielen Humus, der sich im kühlfeuchten Klima anreichert
BRAUN färben Eisenminerale, die sich im Boden bilden
WEISS ist die Eigenfarbe des Ausgangsgesteins
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Der typisch
leuchtend
gelb- braune und sehr
tonige
Boden
der Schwäbischen Alb.
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Ein durch Stauwasser geprägter Boden in Süd-
deutschland,
mit besonders auffälliger
Marmorierung.
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Eine Seltenheit sind Böden auf der Schwäbischen
Alb, bei denen im Untergrund
die intensive
rote Färbung erhalten blieb,
wie sie sich früher
unter tropisch- warmem
Klima entwickelte.
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| Korrekt wird der Boden als Stagnogley bezeichnet - ein Kunstwort, das von stagnieren und vom russischen 'gley', für Lehm und Ton abgeleitet ist. |
Eine Braunerde, ein Begriff, der sich selbst erklärt. |
Terra fusca, von 'terra', lateinisch für Erde und 'fusca', lateinisch für dunkelbraun. |
Pseudogley, 'pseudo' kommt aus dem Griechischen und steht für falsch, 'gley' heißt im Russischen Lehm und Ton. |
Der rote Boden im Untergrund kann als überdeckte 'Terra rossa' bezeichnet werden, der italienische Begriff für rote Erde.
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bis 1 m |
0,7 m |
1 m |
1,5 |
1,5 m
aufgegraben
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| In Sibirien und Alaska sind derart durchmischte Böden verbreitet. Bei diesen Böden baut jedes Jahr der von der Oberfläche einwirkende Frost und der von unten vereisende Unterboden einen immensen Druck auf und führt zum Durchmischen des zuletzt gefrierenden Bodenmaterials. |
In einer Hausmülldeponie hat sich ein Boden entwickelt, der im Untergrund blau ist, da dort blaue Eisenminerale durch die Einwirkung von Faulgasen entstanden sind. |
Stark belastete Böden können unter Tankstellen zu finden sein - besonders, wenn wie hier, jahrelang große Mengen an Kraftstoff versickern. |
Ein Boden in Ulm aus mehren Lagen mit Aufschüttungen, die vom Bodenauftrag für Abstandsgrün in der Gegenwart, über den Schutt des II Weltkriegs, bis zu den Brandschichten der mittelalterlichen Stadtbrände zurückreichen - darunter ist ein natürlicher
Auenboden entwickelt. Hier gibt's mehr zu diesem Boden:
weiter
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Dieser Boden ist durch jahrelanges fleißiges Gärtnern entstanden. Jahr für Jahr wurde hier organische Substanz, beispielsweise als Kompost, Mist oder Mulch, untergegraben. So enstand ein mächtiger humoser Oberboden. Der bleibt dann locker, viele wasserspeichernde Poren sind vorhandenden, dann geht's den Wurzeln und dem Bodenleben gut! |
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| Diese Böden treten nur in der Dauerfrostzone auf, entsprechend existiert keine deutsche Bezeichung, nach internationaler Nomenklatur heißen sie Cryosols. |
Bei diesem Boden entstehen reduzierende Gase aus organischem Abfall, deshalb heißt er Reduktosol - eine Bezeichnung die sich von 'reduzierend' ableitet |
Aus Kraftstoffen entwickeln sich reduzierende Gase. Also entsteht hier die blaue Farbe nicht durch Vernässung, sondern durch Reduktgase. |
Dieser Boden wird als Pararendzina bezeichnet, 'para' bedeutet im Griechischen 'neben' und Rendzina ist eine eigenständige Bezeichnung für einen sehr steinigen Boden, der weiter unten gezeigt ist. |
Gartenböden fallen unter die Hortisole, wenn sie einen mindestens 40 cm mächtigen humosen Oberboden haben, der durch Auftrag organischer Substanz und durch Umgraben entstanden ist. |
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bis 1,5 m |
1,5 m |
1,5 m |
1 m |
0,3 m Tiefe
aufgebraben |
So ein bisschen ist das DER typische Boden in Deutschland: 10.000 Jahre alt, oben schon arm an Ton, da der ein wenig tiefer gespült wurde. Ingesamt ist es jedenfalls ein sehr fruchtbarer Boden. Da es ihm im Oberboden oft an Zusammenhalt fehlt, ist er von Erosion bedroht.
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Entstanden ist er eigentlich ganz ähnlich wie die typisch deutsche Parabraunerde. Allerdings entwickelte sich dieser hier in ausgesprochen sandigem Ausgangsmaterial, das Quarz und sonst nicht viel enthält. Deshalb haben sich anstatt einer mächtigen Tonanreicherung viele dünne Zebrastreifen oder eben Bänder entwickelt. |
Dieser süddeutsche Boden unter Wald ist durch Stauwasser
und Tonanreicherung im Untergrund geprägt, aus den hellen, oberflächennahen Bereichen wurde Ton ausgewaschen. |
Hier wurde nicht nur das rötliche Eisen verlagert, sondern auch der schwarze Humus reichert sich in einem zackeligen Band an. Kein Wunder, denn dort wo dieser Boden im Schwarzwald entwickelte, ist das Ausgangsgestein ziemlich sandig, also sehr wasserdurchlässig. Zudem regnet es dort sehr viel. So nimmt es auch nicht Wunder, dass dieser Boden an Nährstoffen für die Pflanzen verarmt ist. Das hat aber auch sein Gutes - zumindest für die Pflanzen, die mit wenig auskommen und hier nicht vom Allerweltsgrün, wie fetten Wiesen oder Brennnesselfluren verdrängt werden. |
Hirnschale des Teufels nennt der Volksmund diese Böden der Schwäbischen Alb, die auch nach über 10.000 Jahren Bodenentwicklung noch nicht viel mehr als 15 cm mächtig sind. |
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Der Name dieses Bodens ist Parabraunerde - klar er ist braun und trotzdem unterscheidet er sich von der Braunerde ... Letzlich ist es einfach so, dass sich vor zig Jahren einige Bodenkundler auf diesen Namen geeinigt haben, warum wissen heute nur noch Wenige.
Zu dieser Parbraunerde auf den Fildern bei Stuttgart geht's hier weiter ,
zu einer anderen in Mecklenburg- Vorpommern geht's hier weiter 
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Das ist dann doch kein Zebraboden, sondern eine Bänder- Parabraunerde. Dabei ist wenigstens klar, wie die Parabraunerde zu den Bändern im Namen kam. |
Der Begriff 'Parabraunerde' für diesen Boden vermittelt, dass dieser Boden so wenig eine Braunerde ist wie eine Pararendzina eine Rendzina ist. Über das, was diese Böden eigentlich sind, sagen 'para' und auch 'pseudo' leider nichts aus.
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Auch der Name dieses Bodens hat russische Wurzeln. 'Pod' heißt 'unter' und und 'zola' ist das Wort für 'Asche'. Das Bild zeigt es, der Boden sieht tatsächlich aus wie unter Asche - sieht aber nur so aus. |
Das ist eine Rendzina, vom polnischen Wort für 'Rauscheboden'. Damit wird Bezug auf das Geräusch beim Pflügen dieser steinigen Böden genommen. |
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bis 1 m |
2 m |
1 m |
1,1 m |
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Eigentlich könnte dieser Boden Zebraboden heißen. Durch Überschwemmung und Ablagerung mal mit dunklem Oberboden, mal mit hellem Unterboden, entsteht der horizontale Wechsel von Schwarz und Weiß. Das was hier so hübsch Streifen bildet, ist allerdings an anderer Stelle durch Erosion verloren gegangen. Da diese Böden immer wieder frisches Material per Überschwemmung geliefert bekommen, sind sie meist sehr fruchtbar. Bekanntlich liegt ja auch eine Wiege der menschlichen Kultur in den Nil- Auen.
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Eigentlich steht hier immer Wasser, zumindest unterhalb von 1 m Tiefe. Dort ist das im Boden vorhandene Eisen bläulich gefärbt, oberhalb davon - dort wo ab und zu doch Sauerstoff vorhanden ist - treten Rostflecken auf. Wie bei den meisten Böden ist der humose, lockere und gut belüftete Oberboden braunschwarz gefärbt. |
Hier stand fast immer Wasser, oft bis zur Oberfläche. So konnte organisches, wie die Pflanzenreste nicht gut abgebaut werden. Das Ergebnis ist der tiefschwarze Oberboden. Allerdings ist die Wiese heute entwässert. Die Moorpflanzen sind dem Futtergras für Kühe gewichen. Das heißt auch, wenn nicht gegengesteuert wird, ist das was an Kohlenstoff über Jahrhunderte und Jahrtausende angereichert wurde, in ein paar Jahrzehnten als Kohlendioxid in die Atmosphäre entwichen. |
Kalte Winter und heiße trockene Sommer, die den raschen Abbau von Pflanzenresten behindern und ein zum Graben einladendes Ausgangsmaterial, das sind die Voraussetzungen für die Entstehung der äußerst fruchtbaren Schwarzerde. Der mächtige Oberboden dieser Steppenböden entsteht durch fleißiges Graben und Mischen durch Regenwürmer, Hamster und Zwiesel. Tiefe Grabgänge im Unterboden füllen sich dann manchmal mit dunklem Oberboden. Diese dunkle Röhren vor hellem Boden werden
Krotowinen genannt. |
Der hohe Tongehalt ist ausschlaggebend für diesen Boden. Dadurch ist er entweder trocken und steinhart oder naß und schmiert wie Klebstoff. Solche Böden quellen bei Nässe und schrumpfen bei Trockenheit. Dadurch gliedert sich ein Boden in Gefügeelemente.
Für die Pflazenwurzeln sind die Nährstoffe im Inneren dieser Element oder "Aggregate", die beispielsweise Prismenform annehmen können, verloren. So hilft es auch nicht viel, dass diese tonigen Böden meist eigentlich sehr nährstoffreich sind. |
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Vega, die spanische Bezeichnung für bewässerte Aue und fruchtbares Land hat arabischen Ursprung. Damit unterstreicht der Begriff Vega die große Fruchtbarkeit dieser Böden. Ein anderer, deutscher Name für die Vega ist Auenbraunerde.
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Dieser durch das Grundwasser gepägte Böden heißt schlicht und einfach 'Gley'. Das russische Wort bezieht sich wohl auf die abdichtende Wirkung von 'Lehm und Ton', über dem sich Grundwasser bilden kann. |
Vielleicht war dieser Boden früher einmal ein Niedermoor. Da der tiefschwarze Oberboden heute aber weniger als 30 cm mächtig ist und auch nicht mehr gar so humos ist, wird er Anmoor genannt. Er ist also nur noch 'an'nähernd ein Niedermoor.
Zu einem Anmoor in Mecklenburg- Vorpommern geht's hier weiter |
Tschernosem oder Chernozems kommt aus dem russischen, im deutschen heißen diese Böden Schwarzerden. Neben der Verbreitung in den großen amerikansichen und russischen Steppen treten sie auch als Relikt in den Börden um Braunschweig und Magdeburg auf. Auch im Raum um Halle und im Marchfeld in Österreich sind sie zu finden. |
Beim Pelosol standen die Griechen mit ihrem
'pelos' für Ton und Lehm zusammen mit den Lateinern Pate. Die Lateiner steuerten dann zur Bezeichnung dieses Bodentyps ihr 'solum' für Boden bei. |
| Interesse an einer Bildagentur die Bilder von Böden und weiteren ökologischen Themen anbietet oder am Kontakt zu einem freien Journalisten der zu ökologischen Themen schreibt? |
Anmerkung:
Hier die Links zu Hochmoor und Fahlerde, die auf anderen Seiten von der bodenexponate-Webseite bereits vorgestellt sind.
Bilder und Texte zum Ranker, Regosol und Kolluvisol werden folgen. Ebenso werden Bilder und Texte zu den 'soil groups' der internationalen WRB-Klassifikation folgen. Zunächst zu Böden die in Deutschland nicht verbreitet sind, wie die Ferralsols, Durisols, Solonchaks, Solonetz, Calcisols und die Andosols. Dagegen sind Arenosols (Sadoré), Vertisols (Massi Lomné), Cryosols (s.o.) und Albeluvisols schon mit Beispielen auf diesen Internet-Seiten vertreten |