Schwarzerde0110C14_003

1,1 m. Kalte Winter und heiße trockene Sommer, die den raschen Abbau von Pflanzenresten behindern und ein zum Graben einladendes Ausgangsmaterial, das sind die Voraussetzungen für die Entstehung der äußerst fruchtbaren Schwarzerde. Der mächtige Oberboden dieser Steppenböden entsteht durch fleißiges Graben und Mischen durch Regenwürmer, Hamster und Zwiesel. Tiefe Grabgänge im Unterboden füllen sich dann manchmal mit dunklem Oberboden. Diese dunkle Röhren vor hellem Boden werden Krotowinen genannt. Tschernosem oder Chernozems kommt aus dem russischen, im deutschen heißen diese Böden Schwarzerden. Neben der Verbreitung in den großen amerikansichen und russischen Steppen treten sie auch als Relikt in den Börden um Braunschweig und Magdeburg auf. Auch im Raum um Halle und im Marchfeld in Österreich sind sie zu finden.

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