Pelosol030528_001

1,2 m Tiefe aufgegraben. Der hohe Tongehalt ist ausschlaggebend für diesen Boden. Dadurch ist er entweder trocken und steinhart oder naß und schmiert wie Klebstoff. Solche Böden quellen bei Nässe und schrumpfen bei Trockenheit. Dadurch gliedert sich ein Boden in Gefügeelemente. Für die Pflazenwurzeln sind die Nährstoffe im Inneren dieser Element oder „Aggregate“, die beispielsweise Prismenform annehmen können, verloren. So hilft es auch nicht viel, dass diese tonigen Böden meist eigentlich sehr nährstoffreich sind. Beim Pelosol standen die Griechen mit ihrem ‚pelos‘ für Ton und Lehm zusammen mit den Lateinern Pate. Die Lateiner steuerten dann zur Bezeichnung dieses Bodentyps ihr ’solum‘ für Boden bei.

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