BaendchenPodsol_002

1 m. Hier wurde nicht nur das rötliche Eisen verlagert, sondern auch der schwarze Humus reichert sich in einem zackeligen Band an. Kein Wunder, denn dort wo dieser Boden im Schwarzwald entwickelte, ist das Ausgangsgestein ziemlich sandig, also sehr wasserdurchlässig. Zudem regnet es dort sehr viel. So nimmt es auch nicht Wunder, dass dieser Boden an Nährstoffen für die Pflanzen verarmt ist. Das hat aber auch sein Gutes – zumindest für die Pflanzen, die mit wenig auskommen und hier nicht vom Allerweltsgrün, wie fetten Wiesen oder Brennnesselfluren verdrängt werden. Auch der Name dieses Bodens hat russische Wurzeln. ‚Pod‘ heißt ‚unter‘ und und ‚zola‘ ist das Wort für ‚Asche‘. Das Bild zeigt es, der Boden sieht tatsächlich aus wie unter Asche – sieht aber nur so aus.

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